“Unser Wald” in der neuen NATURFREUNDiN

NATURFREUNDiN 3-2010Die Septemberausgabe des Mitgliedsmagazins der NaturFreunde Deutschlands widmet ihre Titelgeschichte dem Wald im Spannungsverhältnis zwischen Wirtschaftsgut und Hort des Lebens. Denn durch die zunehmende Ressourcenknappheit werden auch die Forste immer attraktiver für die Energiegewinnung.

Doch aus der Forstwirtschaft kennen wir auch das Konzept der Nachhaltigkeit als Antwort auf Kahlschlag und qualmende Kohlemeiler. Als vor rund 500 Jahren sächsischen Bergleuten das Holz zur Absicherung der Stollen knapp wurde – sie hatten jahrzentelang mehr Bäume gefällt als nachwachsen konnten – keimte auch ein neues Bewusstsein: Der Wald sollte “nachhaltend” genutzt werden. Damit war ein Begriff geboren, der heute allgemein für zukunftsfähig, sich erneuernd, den Kreislauf in Gang haltend steht. Und das forstwirtschaftliche Konzept der Nachhaltigkeit zeigt, dass selbst in einer Krise immer auch Chancen stecken.

Insofern könnte man auch die aktuelle Debatte um die Verlängerung der AKW-Laufzeiten als Chance begreifen – als Chance für eine schöne Stadtwanderung mit gesellschaftsveränderndem Anspruch: „Schluss jetzt!“ lautet das Motto der Anti-Atom-Demonstration am 18. September in Berlin, zu der auch die NATURFREUNDiN  ihre Leserinnen und Leser auf der Seite 13 aufruft. Denn die NaturFreunde meinen: „Mal richtig abschalten!“ und „erneuerbar statt atomar“ sind die besten Energiekonzepte. Und wer nicht glaubt, dass die Zerstörung ganzer Landschaften zum Normalprogramm der Ölkonzerne und des fossilen Zeitalters gehört, erfährt mehr im Artikel über Ölsande auf der Seite 11. Dieser liefert dann auch eine weitere Begründung für die Notwendigkeit eines Klimagesetzes, das den Deutschen Bundestag beschäftigen soll (Seite 12).

Weitere Themen der Septemberausgabe sind Grünbrücken für den Artenschutz und Chancen für das Emschertal: Die NATURFREUNDiN hat den Vorsitzenden der Emschergenossenschaft Dr. Jochen Stemplewski gefragt, was sich in der Flusslandschaft des Jahres 2010/11 alles verändern wird. Auch Stemplewski ist NaturFreund und engagiert sich mit der Emschergenossenschaft für mehr Lebensqualität durch eine intaktere Umwelt vor Ort.

Auch dabei in der Septemberausgabe NaturFreunde Niedersachsen vorgestellt, Ausschreibung NaturFreunde-Bundeskongress 2011, Soziale Städtetour auf den Spuren Afrikas in Hamburg, Busfahrten für Wanderer, neue Ausbildungsqualifikationen im Wander-, Schnee- und Bergsport, Umweltpreis für Klimaschutzkonzept der NaturFreunde Bremen, ein grenzüberschreitender Natura Trail für Radfahrer von der Saar zum Rhein, historische Aufarbeitung im Naturfreundehaus Kirkel, Gedanken zum Welttourismustag am 27. September, Geschichte der NaturFreunde-Bewegung in Ostbayern, Reisen, Seminare, Leserbriefe, Kleinanzeigen, Kurznachrichten, Medientipps …

Die NaturFreundin finden Sie als PDF-Download unter: www.naturfreundin.naturfreunde.de

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