Die gemeinsame Mobilisierung für die anstehenden Castor-Proteste im Wendland durch verschiedene Berliner Gruppierungen und Parteien ist ein voller Erfolg. Am kommenden Wochenende werden sich mehr als 1.500 Berlinerinnen und Berliner auf den Weg ins Wendland machen, um gegen die anstehenden Castor-Transporte zu demonstrieren und sich mit sehr unterschiedlichen Widerstandsformen gegen die unverantwortliche Atompolitik der schwarz-gelben Bundesregierung zu wehren. Die Berliner Atomgegner werden sich dabei etwa zur Hälfte auf die Kundgebung in Dannenberg sowie die Widerstandscamps im Wendland verteilen. Die NaturFreunde unterstützen aktiv die Organisation der Castor-Demonstration und auch der Busse, die ins Wendland fahren.
Durch die intensive Zusammenarbeit der sehr unterschiedlichen Initiativen, Organisationen und Verbände haben sich auch in Berlin erweiterte Möglichkeiten für den Widerstand gegen die Atomenergie eröffnet. Die Atomgegner werden sich auch in der Hauptstadt stärker gegen die Verlängerung der Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke engagieren. Wir nehmen es einfach nicht widerstandslos hin, dass etwa der Atomkonzern Vattenfall mit den zwei Schrottreaktoren Krümmel und Brunsbüttel die Gesundheit von Millionen Menschen bedroht. Bereits jetzt werben viele Organisationen dafür, dass alle Menschen, die „Nein“ zur Atomenergie sagen, Vattenfall die „Rote Karte“ zeigen und den Stromanbieter wechseln.
Die NaturFreunde rufen alle Mitglieder und Anti-Atom-Aktive auf, sich gegen den Castor zu wehren. Es zeigt sich heute überdeutlich, dass die Anti-Atom-Bewegung nicht nur eine kreative und bunte, sondern auch eine entschlossene Bewegung ist. Die Anti-Atom-Bewegung wird sich mit dem Verlängerungsbeschluss der schwarz-gelben Bundesregierung nicht abfinden und sich gegen die Atomkraft wehren, bis alle Atomkraftwerke abgeschaltet sind.
Mehr Informationen über die Castorproteste: www.kurzlink.de/atom-castor
Atomausstieg selber machen: www.atomausstieg-selber-machen.de