FDP: Unser Mitleid hält sich in Grenzen

Noch nie in der bundesdeutschen Geschichte ist eine Regierungspartei nach einer Bundestagswahl so schnell und so tief gesunken wie die FDP. Und das zu Recht, denn die geistige Verengung auf den Neoliberalismus ist alles andere als liberal.

Und nun hält die selbstverliebte Ansammlung aus Ignoranz und Überforderung uns nur noch auf, obwohl so viel zu tun wäre. Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich in der schwierigsten Umbruchphase seit 1945, aber in den Nachrichten lesen wir fast nur noch über die pubertären Machtkämpfe der schneidigen Nachwuchs-FDPler – in einer Zeit, in der es wahrlich wichtige Probleme gibt.

Das eigentlich Erschreckende ist, dass wir von einer Boy-Gruppe blockiert und gelähmt werden, die eindimensional nur das bornierte Milieu des Wirtschaftsliberalismus kennt. Antworten gibt die FDP schon lange nicht mehr.

Also: Schluss mit der Beschäftigung mit dem schneidigen Lindner, dem überforderten Rösler oder dem permanenten Karnevalsredner Brüderle. Natürlich wäre es gut, wenn unser Land einen echten politischen Liberalismus hätte. Die FDP ist das nicht und wird das auch nicht mehr.

Piraten, bitte entern.

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